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2/15/2012

Daniela Katzenbergers großer Irrtum und anderes nützliches Wissen


1. In Island gibt es nur eine einzige Pferderasse: Isländer. Damit die Zucht absolut rein bleibt, darf ein einmal ausgeführtes Pferd nie wieder auf die Insel zurück gebracht werden.

2. Dass sich Babys gut beim Autofahren beruhigen lassen, ist vielen bekannt. Dieselbe Wirkung wie Motorengeräusche haben allerdings auch Staubsauger, Waschmaschine oder ein Fön. Diese monotonen Geräusche werden auch als "Weißes Rauschen" bezeichnet (zumindest in "Babys erstes Jahr für Dummies") und gelten als besonders beruhigend.

3. In Singapur sind Kaugummis nur in Apotheken erhältlich. Seit 1992 ein U-Bahn-Fahrgast eine Tür mit der klebrigen Süßigkeit blockierte und damit für ein Verkehrschaos sorgte, gilt ein strenges Kaugummi-Verkaufsverbot für normale Läden.

4. Die Schreie von Babys erscheinen uns lauter als sie es eigentlich sind. Grund ist, dass unsere Ohren für die Frequenz, mit der die Kleinen brüllen, besonders empfindlich sind.

5. Spätestens ab minus 23 Grad kann man mit einem Diesel-Fahrzeug nicht mehr fahren. Der Kraftstoff flockt dann und kann vom Motor nicht mehr verarbeitet werden. Mit einem Benziner hat man dieses Problem nicht - mit einem Elektroauto kann einem das übrigens auch nicht passieren.

6. Wo wir gerade bei Autos sind: Im Norden von Schweden gibt es einen kleinen Ort, in dem besonders viele deutsche Autofahrer arbeiten. Der Grund: So nah am Polarkreis sind die Straßen meist menschenleer. Die Autokonzerne können hier ihre neuen geheimen Modelle (Erlkönige) testen ohne dass es jemand bemerkt.

7. In den USA lassen männliche Vorgesetzte die Bürotür offen stehen, wenn eine weibliche Person anwesend ist. Sie haben Angst wegen sexueller Nötigung zu Unrecht angeklagt zu werden.

8. Fürs richtige Lüften gibt es eine DIN Norm. Die optimale Lüftzeit hängt unter anderem vom Temperaturunterschied zwischen drinnen und draußen und dem Winkel, in dem das Fenster geöffnet ist, ab.

9. Platzangst ist die Angst vor großen Plätzen, nicht wie oft fälschlicherweise (z.B. von Daniela Katzenberger, siehe Sendung vom 14.02.2012) behauptet wird, die Angst vor Menschenmengen.

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9/15/2011

Hoffentlich erst der Anfang: Die zwei Elektroautos aus der Großen Reichenstraße


Elektroautos in Hamburg
Hamburg. Parkhaus Große Reichenstraße. Ein netter, älterer, hinter dem Tresen sitzender Herr reicht mir den Schlüssel für die hauseigene Toilette. Das ist gut. Einen Wickeltisch gibt es übrigens auch. Wenn man die Parkdecks ganz nach oben fährt, ist das Einparken meist kinderleicht. Oben ist fast alles frei - und eine super Aussicht über die Stadt gibt es auch. Das alte und neue Gebäude des SPIEGEL zum Beispiel.

Unten im Parkhaus stehen zwei Elektroautos. Die parken nicht einfach nur, sondern tanken gleichzeitig. Sehr praktisch. Ob sich so ein Elektroauto auch für den eigenen Bedarf lohnt. Und: Ist in der Parkgebühr von 2 Euro die Stunde der Anschluss an die Steckdose eigentlich inklusive? Ein Interview mit einem angehenden Experten für Elektromobilität*:

Im Parkhaus in der Großen Reichenstraße haben wir zwei entdeckt. Wie viele Elekroautos gibt denn insgesamt in Deutschland?
Zählt man Autos mit Hybrid-Antrieb dazu sind es ca. 30.000. Reine Elektroautos gibt es etwa nur 2.500. Eine traurig geringe Zahl.

Dabei wurde der Elektromotor sogar vor dem Benzinmotor entwickelt. Schon vor über hundert Jahren gab es erste Elektroautos. Warum setzte sich dann doch der Benzinmotor durch?
Der 4-Takt-Benzin-Motor war zunächst nur ein Spielzeug für reiche Leute. Er hat viele Bauteile zum Rumbasteln. Der Elektromotor hingegen ist einfach gebaut. Bei der Entwicklung ging es rein um Emotionen, nicht um Sinnhaftigkeit. Nachdem sich der Benzinmotor bei den reichen Leuten durchgesetzt hatte, wollten auch alle anderen diesen haben. Von Effizienz hatte man damals noch keine Ahnung.

Um wie viel effizienter ist denn der Elekromoter?

Ein Elektromotor kann einen Wirkungsgrad von bis 99% erreichen, das ist nahezu perfekt. Mit einem Benzinmotor schafft man nicht über 40%. Das Problem der Elektromobilität ist zurzeit nur noch die Batterie.

Welche Probleme bereitet die Batterie?

Die Speicherkapazität ist das große Problem. Wie lange hält die Batterie? Wie viel Energie kann sie erzeugen? Wir stehen aber gerade erst am Anfang der Entwicklung. Es gibt immer neuere, bessere Werkstoffe. Die allerersten Batterien waren noch aus Blei. Die konnten Engerie nicht lange speichern. Heute basieren die Batterien hauptsächlich auf Lithium-Ionen. Das funktioniert schon viel besser.

So hochentwickelte Batterien haben aber sicherlich auch ihren Preis...
Natürlich, aber Batterien werden billiger. Wer heute eine Batterie bestellt und 2015 geliefert haben will, bekommt die Batterie für 350 € pro Kilowattstunde. Ein Elektroauto ist damit nur ca. 2.000 bis 3.000 € teurer als ein Benziner.

Dafür spart man dann vor allem Benzinkosten. Hat das Elektroauto noch weitere Vorteile?
Da der E-Motor nicht so komplex wie der Verbrennungsmotors ist, spart man außerdem die meisten Wartungsarbeiten. Der Motor braucht keinen Ölwechsel, keinen Luftfilter, keinen Keilriemen. Es gibt einfach deutlich weniger bewegliche Teile, die kaputt gehen können.

Das klingt alles sehr gut. Aber wo kann man ein Auto, dessen Problem momentan noch die geringe Reichweite ist, auftanken?

Zum Beispiel an einer herkömmlichen Steckdose. Daneben gibt es auch schon Hochspannungssteckdosen, mit denen der Ladevorgang deutlich beschleunigt werden kann. Eine schnellere Option ist die Batteriewechselstation. Die gibt es leider erst versuchsweise in Israel. So groß, wie viele das Problem der Reichweite darstellen, ist es übrigens gar nicht. Das Elektroauto von Nissan, der Nissan Leaf schafft 160 Kilometer. Der durchschnittliche Deutsche fährt täglich nicht mehr als 60/ 70 Kilometer.

Du selbst fährst noch kein Elektroauto. Würdest du bei einer Neuanschaffung umsteigen?
Auf jeden Fall. Das Benzinauto war eine recht dumme Entwicklung. Die Zukunft gehört der Elekromobilität.

Wann glaubst du kommt der Durchbruch?
In den nächsten zehn Jahren wird man deutlich mehr Elektroautos auf deutschen Straßen sehen. Bis 2050 sind die Benzingetriebenen hoffentlich abgelöst.

Danke für das Gespräch.

*Interview mit einem Studenten der HAW Hamburg, der gerade eine Arbeit zum Thema "Elektromobilität" geschrieben hat. Leider konnte er uns nicht sagen, ob das Strom-Auftanken in der Parkgebühr miteingeschlossen ist.

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2/23/2011

Das Auto. Von A bis Z.


Hund im Auto
ADAC Das Magazin "ADAC Motorwelt" des Allgeinen Deutschen Automobil-Club hat 18,27 Mio Leser und ist damit das die reichweitenstärkste Zeitschrift in Deutschland. Media-Planer freuen sich.

Baustelle Die Baustelle der A1 hatte im letzten Jahr einen eigenen Wagen beim Festumzug des Bremer Freimarktes. So sehr gehört sie schon dazu.

Checker, der Eine äußerst hilfreiches TV-Format (DMAX) für Leute wie mich und Lars, die vorhaben, sich ein Gebrauchtwagen zu kaufen. Der Checker testet in jeder Folge 3 alte Wagen. Sein Favorit kommt zu Lina in die Werkstatt (ja, auch Frauen können schrauben) und wird ordentlich aufgemöbelt. Im Web gibt das Checker-Team auch Tipps für den Autokauf.

Dubiose Autoverkäufer Gebrauchtwagen kann man von einem Händler kaufen oder eben von Privat. Aber auch dazwischen gibt es noch einen Verkäufertypus: Den verkappten Händler. Das ist jemand der sich als Privatmensch ausgibt, in Wirklichkeit aber Händler ist und ständig nebenbei Autos verkauft. Dubios sind diese Menschen auf jeden Fall. Sie tischen einem seltsame geschichten von Ex-Schwiegertöchtern auf, für die sie angeblich das Auto verkaufen sollen, und zufälligerweise haben sie für die Probefahrt ein rotes Nummernschild parat. Mehr Erkennungsmerkmale solcher dubioser Autoverkäufer gibt es beim ADAC.

Erlkönig Gemeint ist hier nicht die Ballade von Goethe sondern der Prototyp eines Autos, der auf seine Straßentauglichkeit geprüft wird. "Während die Hersteller versuchen, das genaue Aussehen dieser Wagen geheimzuhalten, wird ihnen von Fotojournalisten, sogenannten Erlkönig-Jägern, nachgestellt, die danach die gemachten Fotos an Fachmagazine oder die Boulevardpresse verkaufen", schreibt Wikipedia.

Ford, Henry Gilt als Pionier der Autoherstellung, denn als erster setzte er auf die Fließbandfertigung und machte seine Gefährte so zu einem Massenprodukt. Auch mit "F": Fiat. In Kennerkreisen ist das die Abkürzung für "Fehler In Allen Teilen".

Gebrauchtwagenkauf Das haben Lars und ich inzwischen hinter uns. Heraus kam ein Ford Focus Turnier von 1999 mit 115 PS, 1,8 Liter Hubraum und 140.000 gefahrenen Kilometern. Der Kaufpreis wird aber nicht verraten.

H-Kennzeichen Mit dem auch als Oldtimerkennzeichen genannten Nummernschild kann man angeben und ordentlich Geld sparen, nämlich KfZ-Steuer. Das "H" bekommen Autos, die mindestens 30 Jahre alt und weitestgehend im Originalzustand erhalten sind.

I... Mann, das Alphabet hat ja viele Buchstaben. Ich lass mal welche aus.

Navigationssystem: Die ersten Geräte waren nur mit einer Männerstimme ausgestattet. Frauenstimmen nehmen wesentlich mehr Speicherplatz weg und passten schlichtweg nicht mehr rauf.

So, ich könnte mich jetzt noch zu den Themen "Opel", "SUV" oder "Trabant" auslassen. Muss aber nicht sein, vielleicht mal später.
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12/27/2010

Nützliches Wissen: Weihnachtsspecial



Weihnachten ist vollgepackt mit Familienabenden. Man trifft Freunde und alte Bekannte. Viele erzählen einem dabei interessante Dinge: Nützliches und unnützes Wissen:

1. Kühe fühlen sich bei um die Nullgrad am wohlsten. Heiße Sommertage mögen sie dagegen gar nicht. Eine häufige Todesursache ist deshalb auch der Kreislaufkollaps aufgrund von Hitze.

2. Gegen Ohrenschmerzen hilft nur Paracetamol. Das weiß jede Kinderkrankenschwester.

3. Mit einer trockenen Nudel kann man sehr gut mehrere Kerzen nacheinander anzünden.

4. Die besten Nudeln der DDR kamen aus VEB Riesa. VEB steht für volkseigener Betrieb. Es waren übrigens auch die einzigen Nudeln.

5. Für den Paragraf §823 BGB sind in der Uni die meisten Juravorlesungen angesetzt. Es geht um Schadensersatz.

6. Der Mörder von Bambis Mutter steht auf Platz 20 der Liste der Top 50 Filmbösewichte. Die Liste hat das American Film Institute 2003 veröffentlicht.

7. Von Durex gibt es ein Kondom, das den Penis betäubt. Durex Performa verspricht ein längeres Vergnügen beim Liebesspiel und enthält dafür eine spezielle Benzocain-Lotion.

8. Das Dorf Buchholz (Rotenburg-Wümme) ist so klein, dass früher alle Straßen den gleichen Namen hatten und einfach „Buchholz“ hießen.

9. Der Likör 43 heißt so, weil er aus 43 Zutaten hergestellt wird.

10. Beim Festumzug des Bremer Freimarkts hatte die Baustelle der A1 in diesem Jahr einen eigenen Festwagen.

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12/04/2010

Nützliches Wissen: Die Börse



Warum geht es in der Börse immer auf und ab? Ganz einfach: Weil ein Bulle und ein Bär sich niemals vertragen würden!

Hier nun mein gesammeltes Wissen über die Börse:

1. Die Geschichte der Börse began schon 1409. Da wurde die erste Börse in Belgien errichtet. Das war noch bevor Kolumbus Amerika entdeckte.

2. Wenn von der Tulpenmanie gesprochen wird, ist der erste große dokumentierte Börsencrash gemeint. Spekulationsobjekt war 1637 die Tulpenzwiebel. Kurz vor dem Crash wurde eine seltene Knolle für schätzungsweise 50.000 EUR gehandelt.

3. Die bedeutenste deutsche Börse ist die Frankfurter Wertpapierbörse. Aber auch z.B. in Hamburg gibt es eine Börse.

4. Vor der Frankfurter Börse stehen sich ein Bulle und ein Bär gegenüber: Der Bulle steht für den Anstieg der Kures (Hausse), der Bär für den Abstieg (Baisse). Beide befinden sich in einem ständigen Kampf gegeneinander.

5. DAX ist die Abkürzung für Deutscher Aktienindex und bildet die Wertentwicklung der 30 größten und umsatzstärksten deutschen Aktien ab. Aktuell steht er bei 6.947,72 Punkten. Vor der Finanzkriste 2008 maß es noch mehr als 8.000 Punkte, 2008 waren es zeitweise nur etwas über 4.000.

6. Für Börsenanfänger ist der Kauf von Bluechips zu empfehlen. Damit sind Aktien von großen und erfolgreichen Unternehmen gemeint, als vor allen solche aus dem DAX. Ursprünglich bezeichnet der Begriff die blauen Spielchips, die bei Casinospielen den höchsten Wert haben.

7. Für Pessimisten eignet sich der sog. Leerverkauf: Der Spekulant verkauft Aktien, die er noch gar nicht besitzt, um sie zu einem späteren Zeitpunkt zurückzukaufen. Klingt irgendwie komisch, aber damit macht er nichts anderes, als auf einen Kursverfall zu spekulieren, also drauf, dass der Bär gewinnt.

8. André Kostolany ist (inzwischen leider: war) wohl der bekannteste Börsenexperte. Er spekulierte nicht nur erfolgreich sowie auch -los, sondern unterhielt auch alle Interessierten mit Sprüchen wie: "Die ganze Börse hängt nur davon ab, ob es mehr Aktien gibt als Idioten - oder umgekehrt." Mehr Kostolany-Zitate gibt es hier.

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12/12/2009

Nützliches Wissen: Der Mond und pupsende Kühe


Der Mond entfert sich von der Erde.
1. Der Mond entfernt sich immer weiter von uns. Jedes Jahr 3,8 cm - so dass seine Gezeitenkräfte irgendwann zum Erliegen kommen werden.

2. Die Meere der Erde entstanden durch einen 100 Millionen Jahre anhaltenden Regen - vermuten zumindest die Experten der BBC (einige bezweifeln das) - und wir meckern schon, wenn wir mal im Regen zur U-Bahn laufen müssen...

3. Dem Jupiter verdanken wir unser Leben: Durch seine große Masse und der damit einhergehenden Anziehungskraft fing er eine Unmenge an Komenten, Meteroiden ect. ab und verhinderte damit, dass sie die Erde trafen. DANKE, JUPITER!

4. Je mehr Schnee es gibt, desto mehr Schnee wird es geben. Denn der helle Schnee reflektiert das Licht der Sonne und sorgt so für noch mehr Kälte.

5. Je weniger Schnee es gibt, desto weniger Schnee wird es geben. Denn die blauen Ozeane absorbiert das Licht der Sonne, so dass es noch wärmer wird.

6. Bei der Diskussion um den Klimawandel geht es vorwiegend um das Gas Kohlenstoffdioxid. Aber auch Methan spielt eine wesentliche Rolle:
Viel mehr als vor pupsenden Kühen (immerhin stoßen sie 235 Liter Methan täglich aus) sollten wir uns vor dem Tauen des Permafrostes in Sibirien fürchten. In ihm sind ungeheuere Mengen des Klimagases gefangen. Schon jetzt entweichen jährlich 3,8 Millionen Tonnen davon. Sollte das Eis schmilzen, wird auch mehr Methan freigesetzt - wie viel genau, ist kaum abzuschätzen...

So, und wozu ist nun all dieses Wissen nützlich?
1. Wir sollten jeden Tag, der uns auf dieser sensiblen Erde bleibt, in vollen Zügen genießen. Es wird hier nicht immer so schön bleiben, wie jetzt.

2. Wir sollten alle Astronomie, Luft-und Raumfahrttechnik studieren oder Terraformer werden (um den Mars bewohnbar zu machen). Denn wir brauchen ganz schnell ein zweites zu Hause für die Menschheit. Wir dürfen nicht nur von der Erde abhängig bleiben, denn das bedeutet auf lange Sicht das Aussterben unserer Rasse.

P.S. Ich hoffe, diese Informationen sind nicht nur nützlich, sondern auch richtig. Ich habe nur ein paar BBC-Dokumentationen gesehen und das aufgeschrieben, was mir in Erinnerung geblieben ist.
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