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8/06/2011

So schlimm war der Sommer doch gar nicht...


In Warnemünde am Strand
Wo man auch hinhört: über den Sommer wird dieses Jahr nur gemeckert. So unkeln einige sogar schon, es gäbe vier neue Jahreszeiten: Frühling, Arschloch, Herbst und Winter. Ganz so schlimm fand ich es bisher nicht. Letzte Woche an der mecklenburgischen Ostseeküste war zum Beispiel vorzügliches Wetter. Wir haben jede Nacht trotz offenem Fenster geschwitzt und neben zahlreichen Mückenstichen gab es sogar einen kleinen Sonnenbrand. Hier einige Impressionen:

Am Strand von WarnemündeSonnencremeverschmiert am Strand von Warnemünde (Rostock). Auf der Promenade, im Wasser und auch auf den Straße tümmelten sich Anfang August Touristen und Einheimische.

BoltenhagenKühe im Ostseebad Boltenhagen. Im Schatten ist es auch für die Tiere wesentlich angenehmer.

Bad Doberan - Geo CachingAuch wenn in Bad Doberan mittags noch Regen fiel, danach ließ es sich im Sonnenschein prima geocachen (übrigens ein sehr kniffliger, aber lösbarer Schatz).
Falls ihr euch fragt, was es mit dem Geocaching auf sich hat, vor einigen Woche hatte ich über unsere erste Schatzsuche berichtet.


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8/18/2010

Am schnellsten nach Dresden...



... kommt man auf jeden Fall nicht über die A13. Zumindest nicht heute, am sechsundzwanzigsten Juli. Da ist ein LKW umgekippt. Mitten auf der Autobahn. Jetzt ist alles dicht. Vollsperrung. Wir stehen eine Stunde im Stau, dann nehmen wir die Umleitung. Ich muss im Hotel anrufen und ankündigen, dass wir später kommen. Sonst wird das Zimmer ab 16 Uhr anderweitig vergeben. Und das wollen wir natürlich nicht, wo wir doch gerade heute morgen erst gebucht haben.

Beim Frühstück heute musste ich mich echt beeilen, obwohl es mein erster Urlaubstag ist. Schnell das Brötchen runterschlingen. Dann schnell Sachen packen. Einkaufen. Auch ein Navigationsgerät kommt in den Einkaufswagen. Von Hamburg nach Dresden ist es weit. Durch ganz Berlin müssen wir durch. Da wollen wir uns nicht auf uns selbst verlassen.

Gegen 17 Uhr, nach besagtem Stau, erreichen wir sie dann endlich. Die Landeshauptstadt Sachsens. Die Stadt an der Elbe, oft genannt auch "Elbflorenz", zu recht. Die Stadt, die vor kurzem für ihr Elbtal den Status Unesco Weltkultuerbe verlor. (Das nur ganz nebenbei.)

Das erste, das wir von Dresden sehen ist der Goldene Reiter:


"Hey hey hey, ich war der goldene Reiter / hey hey hey, ich bin ein Kind dieser Stadt", so ging doch dieses Lied von Joachim Witt, oder? Mein Vater hat die CD der Neuen Deutschen Welle im Regal stehen. Daher kommt mir der Goldene Reiter irgendwie heimisch vor.

Nun gut, weg vom Reiter, hin zu Dresden. Wer schon mal in Florenz war, kann bestätigen, dass Dresden durchaus ebensoviel zu bieten hat. Wer durch die Altstadt mit der Frauenkirche, dem Zwinger, der Semperoper wandert, ebenso.

Vier Tage Dresden reichen eigentlich nicht aus, um alles zu sehen - vor allem nicht, wenn man wie wir den halben Tag im Wellness-Bereich des Hotels rumhängt. Aber zwei Saunen für sich ganz allein, sind auch kein schlechter Urlaubsvertreib. Wenn das Wetter draußen schon nicht so gut ist, kann man wenigstens hier ordentlich schwitzen.

Bevor ich diesen Artikel aufgrund zunehmender Müdigkeit beende, noch ein letzter Dresden-Tipp. Das Verkehrsmuseum ist auf jeden Fall einen Besuch wert! Dort gibt es auch eine Miniaturmodell der Concorde, die damals mit Überschallgeschwindigkeit über den Atlantik flog. Durchaus bemerkenswert...
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